Grundstück verkaufen: Potenzial richtig einschätzen

Grundstück verkaufen

Grundstück verkaufen: Potenzial richtig einschätzen

Der Wert eines Grundstücks hängt an Lage, Zuschnitt und Baurecht. Wir schätzen das Potenzial realistisch ein und finden den passenden Käufer, vom Bauträger bis zur Familie.

Potenzial-Check

Vier Fragen entscheiden über den Wert Ihres Grundstücks.

Bevor wir über einen Preis sprechen, klären wir das Baurecht. Es ist der größte Hebel beim Grundstückswert.

Gibt es einen Bebauungsplan?

Ein gültiger B-Plan legt Art und Maß der Bebauung fest. Ohne B-Plan entscheidet § 34 BauGB, ob und wie sich das Grundstück in die Umgebung einfügen muss.

Ist das Grundstück erschlossen?

Anschluss an Straße, Kanal, Wasser und Strom ist Voraussetzung für eine Bebauung. Offene Erschließungskosten mindern den erzielbaren Preis erheblich.

Wie sind Zuschnitt und Teilbarkeit?

Ein ungünstiger Zuschnitt schränkt die Bebaubarkeit ein. Eine mögliche Teilung in mehrere Baugrundstücke kann den Gesamtwert dagegen deutlich erhöhen.

Sind Altlasten bekannt?

Frühere gewerbliche Nutzung kann Altlasten hinterlassen haben. Ein Blick ins Altlastenkataster vor der Vermarktung erspart böse Überraschungen beim Notartermin.

Alle vier Fragen klären wir für Sie bei den zuständigen Ämtern. Sie müssen nicht selbst recherchieren.

Wertfaktoren

Was den Preis eines Grundstücks bestimmt.

Bodenrichtwert als Ausgangspunkt

Der amtliche Bodenrichtwert zeigt den Marktwert vergleichbarer Flächen in der Umgebung. Er ist der Ausgangspunkt der Bewertung, nicht der tatsächliche Verkaufspreis.

Grundflächen- und Geschossflächenzahl

GRZ und GFZ legen fest, wie viel und wie hoch gebaut werden darf. Zwei gleich große Grundstücke können dadurch unterschiedlich viel wert sein.

Erschließungsgrad

Voll erschlossene Flächen sind sofort bebaubar und entsprechend gefragter als Grundstücke mit offenen Erschließungskosten.

Topografie und Ausrichtung

Hanglage, Zuschnitt und Himmelsrichtung beeinflussen die Baukosten und den späteren Wohnwert, also auch, was ein Käufer zu zahlen bereit ist.

Unterlagen

Was Käufer und Bank vor dem Grundstückskauf sehen wollen.

Grundlagen

  • GrundbuchauszugNicht älter als 3 Monate.
  • Liegenschaftskarte / Flurkarte
  • Auskunft zum Bebauungsplan bzw. Einschätzung nach § 34 BauGB
  • ErbbaurechtsvertragFalls das Grundstück im Erbbaurecht steht.

Bau und Erschließung

  • Erschließungs- und Anschlussnachweise
  • Vermessungsunterlagen / Grenzniederschrift
  • BaugrundgutachtenFalls vorhanden, beschleunigt es die Kaufentscheidung.
  • Baugenehmigung und BaubeschreibungFalls für das Grundstück bereits eine erteilt wurde.

Prüfung

  • Auskunft aus dem Altlastenkataster
  • Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis
  • Nachweis über Grunddienstbarkeiten oder Wegerechte

Kosten und Verträge

  • Letzter Grundsteuerbescheid
  • Pacht- oder NutzungsverträgeEtwa Garten-, Stellplatz- oder Landpacht.
  • BrandversicherungsscheinWenn auf dem Grundstück Gebäude stehen.

Wir holen die amtlichen Auskünfte für Sie ein, wo das möglich ist.

Unterlagen gemeinsam durchgehen

Kostenlose Erstberatung

Was ist Ihr Grundstück wert? In 3 Schritten zur ersten Einschätzung.

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von Sebastian Pape · ca. 1 Minute

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Wann möchten Sie verkaufen?

Auch „erst mal nur bewerten“ ist ein guter Grund.

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Wer Grundstücke kauft

Drei Käuferkreise, drei unterschiedliche Maßstäbe.

Bauträger

Rechnet in Wohneinheiten pro Quadratmeter.

Bauträger kalkulieren über die maximale Ausnutzung nach GRZ und GFZ und zahlen entsprechend mehr für Flächen mit hohem Baurecht.

Kapitalanleger

Rechnet in Rendite und Wiederverkaufswert.

Investoren interessieren sich vor allem für Lage, Entwicklungspotenzial und wie sicher sich eine spätere Bebauung realisieren lässt.

Bauwillige Familie

Sucht ein konkretes Zuhause.

Für Familien zählen Zuschnitt, Nachbarschaft und Ausrichtung, oft mehr als der reine Quadratmeterpreis.

Ablauf

Vom ersten Gespräch bis zum Notartermin.

Kein Fachchinesisch, keine Überraschungen. Sie wissen zu jedem Zeitpunkt, was als Nächstes passiert.

  1. Kennenlernen & Bewertung

    Wir schauen uns Ihre Immobilie persönlich an, kostenlos und unverbindlich. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung statt einer Software-Zahl.

  2. Renovierungs-Check

    Wir zeigen Ihnen konkret, welche Maßnahme den Verkaufspreis steigert und welche Sie sich sparen können. Auf Wunsch mit Handwerker-Koordination.

  3. Vermarktung

    Professionelle Fotos, ein Exposé, das verkauft, und Besichtigungen ausschließlich mit geprüften Interessenten. Sie lehnen sich zurück.

  4. Verkauf & Übergabe

    Wir verhandeln für Sie, begleiten den Notartermin und organisieren auf Wunsch Umzug und Entrümpelung gleich mit.

Typische Fehler

Was Eigentümer beim Grundstücksverkauf teuer zu stehen kommt.

Ohne Bebauungsauskunft anbieten

Interessenten fragen als Erstes nach dem Baurecht. Bleibt die Antwort offen, wirkt das Angebot unseriös und verliert Interessenten.

Besser: Auskunft vorab beim Bauamt einholen und der Anzeige beilegen.

Preis nach dem Nachbargrundstück schätzen

Zwei benachbarte Grundstücke können unterschiedliches Baurecht oder eine andere GRZ haben. Der Vergleich täuscht dann eine falsche Sicherheit vor.

Besser: Eigene Bodenrichtwert- und Bebauungsauskunft einholen statt zu vergleichen.

Altlasten verschweigen oder übersehen

Kommt eine Altlast erst beim Notartermin ans Licht, platzt der Kauf oder mindert den Preis nachträglich.

Besser: Altlastenkataster vorab prüfen und offen kommunizieren.

Teilbarkeit nicht prüfen

Eine mögliche Teilung in zwei Baugrundstücke kann den Gesamtwert deutlich erhöhen, wird aber oft übersehen.

Besser: Teilbarkeit vor der Vermarktung fachlich prüfen lassen.

Häufige Fragen

Was Eigentümer uns am häufigsten fragen.

Der Wert hängt vor allem vom Baurecht ab: Bebauungsplan oder § 34 BauGB, GRZ und GFZ, Erschließungsgrad und Zuschnitt. In einer kostenlosen Einschätzung klären wir alle Punkte.

Wie viel ist Ihre Immobilie wert?

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